Reglement für den Stadtcup

 

1.   Der Schachklub Olten führt alljährlich den Oltner Stadtcup durch.

2.   Teilnahmeberechtigt sind die Mitglieder des Schachklubs Olten, in der Region Olten Wohnhafte sowie Mitglieder benachbarter Schachklubs. Über die definitive Spielberechtigung von Nichtmitgliedern entscheidet die Spiko.

3.   Die Organisation liegt in den Händen der Spiko. Sie legt die Termine fest und bestimmt den Turnierleiter.

4.   Der Oltner Stadtcup wird nach dem Cup-System ausgetragen. Der Sieger kommt eine Runde weiter, der Verlierer scheidet aus.

5.   Die Paarungen werden ausgelost.

6.   ELO-stärkere Spieler können von der Vorrunde befreit werden.

7.   Beginn der Partien ist um 20.00 Uhr.

8.   Die Bedenkzeit beträgt 1½ Stunden plus 30 Sekunden pro Zug.

9.   In Ausnahmefällen kann der Turnierleiter kürzere Bedenkzeiten und einen andern Partiebeginn anordnen. Die Bedenkzeit beträgt aber in jedem Fall mindestens 1½ Stunden für die ganze Partie.

10.Die Spieler müssen bis spätestens 48 Stunden vor einer Runde im Besitz eines schriftlichen Aufgebots sein.

11.Verschiebungen einer Partie auf einen späteren als den vorgeschriebenen Termin sind nur gestattet, wenn der Turnierleiter rechtzeitig informiert wird. In Ausnahmefällen (Beruf, Krankheit) kann eine Partie auch kurzfristig verschoben werden.

12.Wer zu einem Wettkampf nicht antritt oder mit mehr als 30 Minuten Verspätung erscheint, hat die Partie verloren.

13.Endet eine Partie unentschieden, wird mit Farbwechsel und einer Bedenkzeit von 10 Minuten plus 10 Sekunden pro Zug ein Entscheidungsspiel angesetzt. Endet auch dieses Entscheidungsspiel unentschieden, finden mit jeweils vertauschten Farben so oft weitere Entscheidungsspiele mit einer Bedenkzeit von 10 Minuten plus 10 Sekunden pro Zug statt, bis der Sieger feststeht.

14.Können sich die beiden am Entscheidungsspiel beteiligten Spieler auf keinen Termin einigen, legt der Turnierleiter einen Termin fest.

15.Der Sieger erhält den Titel Oltner Stadtcup-Sieger und bekommt für ein Jahr den Wanderpreis, auf dem sein Name eingraviert wird.

16.Mobiltelefone dürfen in den Turniersaal mitgenommen und auf dem Körper getragen werden, müssen aber komplett ausgeschaltet sein. Wessen Handy (auch im Stumm-Modus) läutet, verliert die Partie, der Gegner gewinnt sie. In Ausnahmefällen (insbesondere Pikettdienst) darf das Handy im Stumm-Modus eingeschaltet bleiben, sofern vorab der Gegenspieler informiert wird und der Turnierleiter den Ausnahmefall bewilligt. 

17.Im Übrigen gelten die FIDE-Regeln.

18.Am offiziellen Rundentermin gilt im Lokal ein Rauchverbot.

19.Bei Streitfällen entscheidet der Turnierleiter nach Anhören beider Spieler. Gegen den Entscheid des Turnierleiters kann innert 72 Stunden schriftlich an den Präsidenten der Spiko rekurriert werden. Die Spiko entscheidet endgültig.

20.Die Auslegung dieses Reglements ist Sache der Spiko.

 

 

Dieses Reglement wurde am 20. Januar 2016 gemäss Artikel 21 b) der Statuten von der Spiko genehmigt.

23.1.16/ma.