Gut besuchter öffentlicher Spielnachmittag im Kunstmuseum Olten: Kunst und Schach miteinander verbunden
Der Schweizer Künstler und Grafiker Hans Küchler (1929–2001) zeichnete im Rahmen seiner Arbeit für die Schweizerische Verkehrszentrale (heute Schweiz Tourismus) gleich zwei Serien für Schach-Olympiaden an Schweizer Austragungsorten. Zum ersten Mal 1968, als die Olympiade in Lugano stattfand, und dann erneut 1984 zur Olympiade in Luzern. Für diese wurden die Zeichnungen in einer Collage auch im «Nebelspalter» publiziert, um auf den Event aufmerksam zu machen. Einige dieser Zeichnungen können Sie in der Ausstellung «Hans ‘Kü’ Küchler – Reise durch das ‘Küniversum’» im Kunstmuseum zu entdecken.
Weil das Kaffeehaus wiederum die Wiege der europäischen Schachklubkultur ist und viele Klubs in Cafés, Museen, Bibliotheken oder Gasthäusern gegründet worden sind, verband das Kunstmuseum Olten die Küchler-Ausstellung mit einem Spielnachmittag und in Zusammenarbeit mit dem Schachklub Olten und dem Kulturkollektiv anané mit einer Kaffeehaus-Schachveranstaltung.
«Der Event war in jeder Beziehung ein voller Erfolg», zog Claudia Waldner, Leiterin Kunstvermittlung des Kunstmuseums Olten, eine rundum positive Bilanz. «Wir freuten uns, dass wir so viele Besuchende hatten.»
Auch Thomas Schmidt, Präsident des Schachklubs Olten, war begeistert: «Das war beste Werbung fürs Schach und für unseren Verein.» Denn viele Besuchende des Spielnachmittags nutzten die Gelegenheit, um an den fünf bereitgestellten Brettern mit Freunden oder SKO-Mitgliedern eine Partie Schach zu spielen und sich über den Schachklub Olten zu informieren.